BG -Ratsherr Karl Dietz macht sich Sorgen um den Mühlenbach

Idyllischer Mühlenbach

Wenn das Flussbett denn Wasser führt. Das war nämlich jüngst drei Tage nicht der Fall. Wie ausgetrocknet präsentierte sich der Bachlauf. Womöglich ist es ein bitterer Vorgeschmack auf die Zukunft. Die Stadt hatte vorübergehend die Sümpfung eingestellt um zu testen, wie die Auswirkungen aussehen. Denn nach der Schließung des Zementwerks kommendes Jahr, läuft im Juni 2020 auch die Sümpfungsgenehmigung aus und die Maßnahme wird eingestellt.
Die Befürchtungen haben sich beim Testlauf bestätigt. Der Mühlenbach scheint ausschließlich durch  Sümpfungswasser versorgt zu werden. Die Quelle ist offenbar versiegt. „Viele Erwitter können sich keinen ausgetrockneten Bach vorstellen. Durch die Quellen und den Bach ist Erwitte im Jahre 835 entstanden“, sagte jetzt Karl Dietz gegenüber dem Patriot. Der Erwitter beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema und hat das nun drohende Szenario kommen sehen. Früher habe der Mühlenbach immer ausreichend Wasser gehabt, erinnert sich Dietz, „denn die Hauptqueile Spring und mehrere andere kleine, wie zum Beispiel die Eselsquelle am Pfarrgarten, lieferten auch in trockenen Sommern so viel Wasser, dass sogar aus Berge und Anröchte Fuhrwerke kamen, um Wasser zu holen.“
Vorbei sind die wasserreichen Zeiten. Nun droht ein trockener Mühlenbach. Damit es soweit nicht kommt, soll ein Gewässer- Experte eingeschaltet werden. Neben Karl Dietz hoffen sehr viele Erwitter, dass der eine Lösung parat hat. (Quelle Patriot 22.12.)
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